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3.2.25

Unsere Kampagne macht Schlagzeilen

Manchmal braucht es Provokation, um Menschen Misstände in der Gesellschaft vor Augen zu führen und sie aufzurütteln. Mit der Kampagne «Lust auf ein Praktikum im Puff?» ist uns das gelungen.

Gemeinsam mit der Frauenzentrale Zürich haben wir im Oktober 2024 auf die Ausbeutung in der Prostitution aufmerksam gemacht. Die Kampagne bot mit der «Praktikumsausschreibung» im Bordell «La Perte» zwar keinen echten Job an, zeigte aber reale Zustände auf. Die Protagonistin des Videos spricht über ihre täglichen Aufgaben und zeigt einen typischen Tag im Bordell. Der Kurzfilm lädt dazu ein, das System Prostitution zu überdenken und die unmenschlichen Bedingungen zu erkennen, denen die Frauen tagtäglich ausgesetzt sind.

Die Videos haben landesweit für Aufmerksamkeit gesorgt.  Sie machten klar: Prostitution ist keine freie Entscheidung. Prostitution ist eine Form von Ausbeutung. Prostitution ist Gewalt an Frauen.

Gemeinsam mit der Frauenzentrale Zürich fordern wir eine Neuausrichtung der Schweizer Prostitutionspolitik: Der Kreislauf der Ausbeutung muss beendet werden und

Frauen in der Prostitution sollen die benötigte Unterstützung erhalten. Sie haben – genauso wie jeder andere Mensch – das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben

ohne sexuelle Gewalt.

Falls du dir die Videos anschauen willst, findest du sie hier:

aktuelles.

13.5.2026

«Ich kann das nicht mehr länger einfach so hinnehmen»
Magdalena Fässler war Kriminalpolizistin. Als Ermittlerin bekam sie einen tiefen Einblick ins Rotlichtmilieu. Heute kämpft sie - wie auch Heartwings - für einen radikalen Wandel in der Schweizer Prostitutionspolitik.

13.5.2026

Ana Maria wurde im Tessin von einem Freier ermordet
Wir haben die Eltern der getöteten Rumänin ein Jahr nach der schrecklichen Tat getroffen. Sie sagten: «Unsere Tochter wurde getötet und es ist, als ob es allen egal sei.» Wir unterstützen sie nun auf dem weiteren Weg.

30.7.2025

«Prostitution zementiert ein zutiefst misogynes System.»
Aussteigerinnen fordern schon lange einen Systemwechsel in der Schweizer Prostitutionspolitik. Ermutigend war daher der Beitrag von TagesAnzeiger Co-Chefredaktorin Raphaela Birrer mit dem Titel: «Frauen für Sex zu kaufen, gehört verboten.»

11.6.2025

«Wenn ich zu weinen beginne, werde ich nie mehr aufhören»
Eine Frau kommt zu einem Termin in unserem Heartwings-Nagelstudio. Ein Gespräch über unterdrückte Emotionen nimmt eine erstaunliche Wendung – und die Frau hat nach dem Termin nicht nur neue Nägel, sondern auch neuen Mut.