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14.2.25

Wir vergessen dich nicht. Versprochen.

Du bist 21 Jahre alt, Rumänin. Du wurdest getötet. Von einem Freier. Hier bei uns in der Schweiz. In der Nacht auf den 26. Januar 2025.  

Sie nennen dich Sexarbeiterin. Wir nennen dich Schwester. Und fragen uns, wovon du als kleines Mädchen träumtest. Was dich unbeschwert lachen liess. Warst du Mutter?

Wir wissen es nicht. Wir wissen bloss, dass wir nach deinem Tod nicht einfach weitermachen können, als wäre das nicht geschehen. Jetzt muss sich etwas ändern.

Am 26. Januar wurde im Tessin eine Prostituierte von ihrem Freier getötet. Die Nachricht über den Tod der jungen Frau machte uns unendlich traurig. In unsere Trauer mischte sich rasch auch Wut, weil dieser Femizid keinerlei Aufschrei verursachte. Vor diesem Hintergrund sind die oben stehenden Zeilen entstanden, mit denen wir in den sozialen Medien darauf aufmerksam machen wollten, dass eine weitere Frau ihr Leben im Sexgewerbe verloren hat.

aktuelles.

13.5.2026

«Ich kann das nicht mehr länger einfach so hinnehmen»
Magdalena Fässler war Kriminalpolizistin. Als Ermittlerin bekam sie einen tiefen Einblick ins Rotlichtmilieu. Heute kämpft sie - wie auch Heartwings - für einen radikalen Wandel in der Schweizer Prostitutionspolitik.

13.5.2026

Ana Maria wurde im Tessin von einem Freier ermordet
Wir haben die Eltern der getöteten Rumänin ein Jahr nach der schrecklichen Tat getroffen. Sie sagten: «Unsere Tochter wurde getötet und es ist, als ob es allen egal sei.» Wir unterstützen sie nun auf dem weiteren Weg.

30.7.2025

«Prostitution zementiert ein zutiefst misogynes System.»
Aussteigerinnen fordern schon lange einen Systemwechsel in der Schweizer Prostitutionspolitik. Ermutigend war daher der Beitrag von TagesAnzeiger Co-Chefredaktorin Raphaela Birrer mit dem Titel: «Frauen für Sex zu kaufen, gehört verboten.»

11.6.2025

«Wenn ich zu weinen beginne, werde ich nie mehr aufhören»
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